Bali: tropisches Klima mit viel Vegetation

Seit 1949 zählt Bali zum Staatsgebiet Indonesiens. Bali mit seiner Hauptstadt Denpasar liegt im Indischen Ozean zwischen Lombok und Java. Die Bali Strasse trennt die Insel von Java, die Wallace Linie zwischen Lombok und Bali trennt die australische und asiatische Fauna und Flora.

Die 3 Millionen Einwohner der am häufigsten bereisten Insel Indonesiens leben vorwiegend von Reisanbau und Tourismus. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, Gunung Agung ist ein noch aktiver Vulkan, an seinem Fuss liegt Besakih, das zentrale Heiligtum des Hinduismus, eine Tempelanlage mit 200 Bauwerken. Bali, auch “Insel der 1000 Tempel” genannt, ist das Zentrum des Hinduismus. Jedes angesehene Dorf besitzt drei Tempel, Pora Puseh, den Ursprungstempel, Pura Desa, den Tempel der Ratsversammlung und Pur Dalem, den Todestempel.

Das Klima auf Bali ist tropisch, aber erträglich, tags steigen die Werte selten über 30 Grad, nachts bewegen sie sich um die 20 Gradmarke. Auf den Strassen wird Balinesisch und Indonesisch gesprochen, vielerorts auch Englisch, manchmal auch etwas Deutsch.

Die Vegetation ist zahlreich und üppig, wie überall in den Tropen. Die Touristen, die in Bali Urlaub machen, können seltene Vögel und Geckos fast überall finden, auch schon mal im Hotelzimmer, Hörnchen und Fledermäuse bewegen sich in den Palmwedeln.

Bali Reisende sollten einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass dabei haben. Impfungen sind nicht vorgeschrieben, es empfiehlt sich eine Hepathitis A und Malaria-Prophylaxe, gerade für Reisen, die in die Dschungelgebiete im Nordwesten der Insel führen.

Auf Balis Strassen herrscht chaotischer Linksverkehr. ohne erkennbare Regeln, aber dafür mit rücksichtsvollen Verkehrsteilnehmern. Praktisch für Reisende sind die Bemos, Minibusse die überall unterwegs sind, sie können beliebig angehalten und verlassen werden. Die zweitgrößte Stadt Balis ist Singaraja, sehenswert die koloniale Architektur, der ehemalige Königspalast und die Lontar Bibliothek, wo Bücher auf die Blätter der heimischen Lontar Palme geschrieben werden.

Ubud ist das kulturelle Zentrum Balis, auf den Märkten lohnt es sich für die Reisenden um die vielen Kunstgegenstände zu Feilschen, auch sollte man den heiligen Affenwald und das Kunstmuseum Puri Lukisan besuchen. Kuta ist ein westlich geprägter Touristenort mit pulsierendem Nachtleben, 5 Kilometer Shoppingmeile, breitem Sandstrand, Clubs und Diskotheken.

Als Kontrast zum lauten Strandleben, der Meerestempel Pura Tanah, auf einer Felsspitze gelegen, ein beliebtes Fotomotiv. Im Bergdorf Tenganan lebt das Volk der Bali Aga, Nachkommen der Ureinwohner, sie pflegen ihre eigenen kulturellen Traditionen, hier entstehen die bekannten handgewebten Stoffe.

Wer ursprüngliche Bali Reisen ohne Touristenrummel erleben möchte, sollte nach Permuteran oder Sanur fahren, Fischerdörfer ohne große Hotelkomplexe und lautem Nachtleben, traditionelle kulturelle Veranstaltungen und fangfrischer Fisch, am Strand gegrillt bereichern das Reiseangebot.

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